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EN1317 Anprallprüfungen – Übertragbar in die Praxis?

Fahrzeugprüfungen nach EN1317 sind die Basis für eine Vergleichbarkeit von Fahrzeug-Rückhaltesystemen (FRS). Die Anprallversuche müssen in akkreditierten Prüfinstituten durchgeführt werden. Bei den FRS wird grundsätzlich in Installationen auf gebundenen (z.B. Asphalt, Beton) und auf bzw. in ungebundenen (z.B. Kies, Lehm, Löß, Sand, etc.) Unterlagen unterschieden.

Werden FRS auf oder in ungebundenen Unterlagen bzw. im Baugrund installiert oder verankert, sind die resultierenden Leistungseigenschaften des FRS sehr stark abhängig von der Beschaffenheit des Baugrundes sowie der generellen Randbedingungen der Örtlichkeit. Überträgt man diese Abhängigkeit von den EN1317 Prüfungen in die Praxis, müsste jede Installation mit dem gleichen Material, der gleichen Behandlung (z.B. Verdichtung) sowie den weiteren örtlichen Randbedingungen (z.B. Breite / Neigung Bankett, Abstand Graben hinter FRS, etc.) eingebaut werden. Mit Blick auf die Praxis ist festzustellen, dass Installationen diese Anforderungen zum Teil nicht erfüllen oder auch nicht erfüllen können. Somit besteht das Risiko einer Einschränkung der Leistungsfähigkeit solcher Systeme gegenüber den Ergebnissen aus den EN1317 Prüfungen.

Ortbetonschutzwände auf gebundenen Unterlagen liefern in der Regel reproduzierbare Leistungseigenschaften, da gebundene Unterlagen aus Asphalt oder Beton einer durchgehend hohen Kontrolle unterliegen und die Schwankungen der Materialeigenschaften gering sind. Damit wird eine Grundlage zur Sicherstellung von übertragbaren Leistungseigenschaften aus den EN1317 Fahrzeugprüfungen geschaffen.

Alle LINETECH FRS sind mit aus diesem Grund auf gebundenen Unterlagen installiert.

LINETECH = Konstante und übertragbare Performance